14. Februar 2011

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung

Carlos Barrasa (St. Augustin/Köln), Studienrat für Politik, Sozialwissenschaften, Mitglied im Sprechgremium des Netzwerkes "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte"
Dr. Wolfgang Beutel (Jena), Geschäftsführer von „Demokratisch Handeln. Ein Förderprogramm für Jugend und Schulen“
Angela Pawlik (Berlin), Leiterin von Integrations- und Orientierungskursen an der Volkshochschule Berlin Mitte
Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Oldenburg), Professur für Geschichtsdidaktik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sven Tetzlaff (Hamburg), Leiter des Bereichs Bildung bei der Körber-Stiftung
Joanna Szaflik-Homann
(Berlin), Bildungsreferentin in der Geschäftsstelle der Kreisau-Initiative e.V. Berlin
Moderation: Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen

Das Gespräch befasste sich mit der deutschen Demokratiegeschichte und der Frage, wie diese unter den Bedingungen der Einwanderungsgesellschaft vermittelt werden kann. Zunächst wurde die Eingrenzung dieses Themas diskutiert, der Forschungsstand und praktische Projekte erhoben, um dann in einem weiteren Schritt bestimmte „Sternstunden der Demokratie“, d.h. demokratische Entscheidungen, die zu wichtigen Weichenstellungen für die Weiterentwicklung der bundesdeutschen Demokratie geführt haben oder herausragende parlamentarische Debatten, die einen gesellschaftlichen Diskussionsprozess angestoßen oder befördert haben, zu benennen. Diese Aspekte wurden darauf geprüft, ob sie sich zur Vermittlung an Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen Bildungs- und Lebenshintergründen eignen und auch die Frage nach geeigneten Methoden zur Vermittlung dieser Aspekte gestellt.