29. Mrz 2011

„Familie, soziale Gemeinschaften, Rollenbilder – Zugehörigkeiten und soziale Netzwerke im Wandel“

Prof. Dr. Bettina Alavi (Heidelberg), Professur für Geschichtsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Schwerpunkte u.a. interkulturelles Lernen und geschlechtsspezifischer Geschichtsunterricht
Monika Groß (Hagen), Geschichtslehrerin am Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen, nahm mit Schülern am Projekt „Global – lokal – Migration und Identität“ teil
Memet Güven (Stuttgart), Ansprechpartner für Migrantenfamilien in Krisensituationen bei der AWO Stuttgart
Maria Ringler (Frankfurt am Main), Leiterin des Fachbereichs Interkulturelle Bildung des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften
Sezer Rodoplu (Stuttgart), Lehramtsstudent für Geschichte/Deutsch an der Universität Tübingen, Mitglied im baden-württembergischen Netzwerk Migranten machen Schule
Dr. Susanne Schwalgin (Berlin), Vorstand Netzwerk Migration, Leiterin des Projektes "Brücken im Kiez: Bildungspartnerschaften zwischen Migrantenorganisationen, Familien und Schulen", Stiftung Brandenburger Tor.
Moderation: Kerstin Engelhardt (Berlin), socius Organisationsberatung gemeinnützige GmbH

Das Fachgespräch nimmt die sich im historischen Verlauf wandelnden Bedeutungen von Familie, sozialen Gemeinschaften und Rollenzuschreibungen in der deutschen Gesellschaft im 20. Jahrhundert in den Blick. Zu beleuchten sind die historischen Meilensteine des sozialen Wandels. Zu fragen ist dabei auch speziell nach der Rolle der Frau und der Rolle von Minderheiten. Der Fokus des Gespräches soll auf dem Formwandel sozialer Zusammenhänge und Rollenbilder liegen und klären, inwieweit der Wandel durch äußere politische und gesellschaftliche Veränderungen beeinflusst wurde.